birdy 1.0 / notiz

Sobald ich im Bauch einer elek­tri­schen Insze­nie­rungs­ma­schine 3000 frei schwe­bende Text­par­ti­cles über einen Zufalls­ge­ne­rator mitein­ander verbinde, wird mit jedem weiteren Aufruf eines Text­par­ti­cles jedes andere der 3000 Text­par­ti­cles möglich. Ich habe also eine Text­ver­samm­lung, die sich wie eine Flüs­sig­keit verhält. Wie könnte ich nun eine Verei­sung dieser Flüs­sig­keit erzeugen? Ich könnte zum Beispiel je 10 Text­par­ti­cles zu einer Gruppe setzen und über einen Gene­rator verschalten, so dass in einem ersten Schritt 300 Text­par­ti­cles aus 3000 Text­par­ti­cles möglich wären. Oder ich bilde zwei Gruppen zu je 1500 Text­par­ti­cles und komme in dieser Weise auf zwei mögliche Text­par­ti­cles einer ersten Wahl. Zwei Linien. Eine Weiche. Oder bereits sehr gutes Eis. Viel­leicht sollte ich, wenn ich vom Schreiben eines linearen Textes spreche, zunächst an das Spinnen eines Eisfa­dens denken. Das Lesen, ein Vorgang der Entei­sung. Wie nun habe ich zu denken, wenn ich einen flüs­sigen Text zu schreiben wünsche? stop. Lauschen. stop. In alle Rich­tungen lauschen. stop  / november 2007 : parti­cles 

< zurück

ping