lima tango lima

Die Beob­ach­tung, dass ein Gedanke, sobald ich ihn wahr­nehmen kann, immer bereits voll­ständig anwe­send ist. Nie vermag ich einen Gedanken zu betrachten, wie er langsam, nach und nach, Wort für Wort, Zeichen für Zeichen, erscheint. Es denkt sich, blitzt, sagen wir, nahe Licht­ge­schwin­dig­keit vorwärts, die Wahr­neh­mung eines Gedan­kens, sein Echo, voll­zieht sich dagegen zögernd, behutsam, hörend, also mittels geheimer Ohren im Kopf. – Ob es möglich ist, die Zeit lang­samer vergehen zu lassen, indem ich mich zu ihr verhalte, wie ein Domp­teur zu einem Löwen? Zeichen für Zeichen eine Geschichte notieren, bis diese Geschichte zu Ende geschrieben sein wird im Jahr 2517 oder im Jahr 2518 vielleicht.

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