tag 1228 unter wasser

ich schreibe wie es ist. s t o p ich habe lange zeit meine hände nicht gesehen. s t o p nicht meine füße meinen bauch meinen rücken meinen penis. s to p ob ich noch anwe­send bin? s t o p voll­ständig? s t o p ob ich nicht doch nur ein kopf bin? s t o p ich heiße noe. s t o p ich bin glück­lich. s t o p


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2.26 – Sobald ich im Bauch einer elek­tri­schen Insze­nie­rungs­ma­schine 100 frei schwe­bende Text­par­ti­cles von je 100 Wör­tern über einen Zufalls­ge­ne­ra­tor mit­ein­an­der ver­binde, wird mit jedem wei­te­ren Auf­ruf eines Text­par­ti­cles jedes andere der 100 Text­par­ti­cles mög­lich. Ich habe also eine Text­ver­samm­lung, die sich wie eine Flüs­sig­keit ver­hält. Wie könnte ich nun eine Ver­ei­sung die­ser Flüs­sig­keit erzeu­gen? Ich könnte zum Bei­spiel je 10 Text­par­ti­cles zu einer Gruppe set­zen und über einen Gene­ra­tor ver­schal­ten, sodass in einem ers­ten Schritt 10 Text­par­ti­cles aus 100 Text­par­ti­cles mög­lich wären. Oder ich bilde zwei Grup­pen zu je 50 Text­par­ti­cles und komme in die­ser Weise auf zwei mög­li­che Text­par­ti­cles einer ers­ten Wahl. Zwei Linien. Eine Wei­che. Oder sehr gutes Eis. – Viel­leicht sollte ich, wenn ich vom Schrei­ben eines linea­ren Tex­tes spre­che, zunächst an das Spin­nen eines Eis­fa­dens den­ken. Das Lesen, ein Vor­gang der Ent­ei­sung.

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