tiefseeelefanten

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echo

~ : louis
to : Mr. jona­than noe kekkola
subject : MONTAUK

Lieber Mr. Kekkola, haben Sie vielen Dank für die feine Foto­grafie, die Sie mir gestern Abend über­mit­telten. Wie ich mich herz­lich freue, dass Sie sich an mich erin­nerten, an die Geschichte uralter Elefan­ten­wan­der­wege, die den Grund des Kari­ba­sees durch­kreuzen. Und doch glaube ich, ist der See, an den ich vor langer Zeit einmal dachte, viel zu tief und viel zu breit, als dass Elefanten ihn passieren könnten, ohne Schaden zu nehmen. Nun, wir werden sehen. Ich bin beru­higt, weil Sie mir schreiben, dass ich Ihren Namen als Pseud­onym weiterhin verwenden darf, auch für unheim­liche Geschichten, wie die Geschichte meiner spezi­ellen Käfer­wesen von Menschen­haut. Schön muss es bei ihnen sein in Montauk. Ich besuchte Ihre Gegend mit der Google – Earth­ma­schine, habe ihr Haus beob­achtet und am Strand den Schatten einer mensch­li­chen Gestalt. Denkbar, dass Sie das gewesen sind, so klein, so winzig. Habe ich Ihnen berichtet, dass ich ein Wunsch­buch für Träume führe seit einigen Tagen? Ich könnte, nein, ich sollte für die kommende Nacht notieren: Schlafen gegen zwei! Erzähl dir Elefan­ten­herden, die den Atlantik durch­queren. Schwe­bend unter Rüsseln von phan­tas­ti­scher Länge, leicht, wie Menschen auf dem Mond, spazieren sie schnor­chelnd über schnee­weißen Tief­see­sand. Herz­lich grüßt Sie Ihr Louis. Ahoi!


gesendet am
12.07.2009
22.58 MEZ
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louis to jona­than
noe kekkola »

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