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india : 0.55 UTC — Ameisen, S c h n e e a m e i s e n, näh­ern sich. — Ein gut sicht­bares Geräusch. — stop

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neufundland 08.10.12 uhr : zimt

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oli­mam­bo : 8.10 UTCNoe meldet sich am späten Mor­gen. Ver­mut­liche Tiefe: 852 Fuß. Posi­tion: 77 Seemeilen südöstlich der Küste Neu­fund­lands seit nun­mehr 2526 Tagen im Tief­see­tauchanzug unter Wass­er. ANFANG 08.10.12 | | | > meine laut­los arbei­tenden hände. s m a l l r e d f i s h f r o m d o w n s i d e. s t o p ob ich wohl weit­er­hin ein mensch­li­ches wesen bin? s t o p hier in dieser tiefe eine hal­tung der demut. s t o p fra­gen. s t o p auch fra­gen ohne antworten. s t o p ich frage. s t o p ich warte. s t o p und warte. s t o p habe den ver­dacht ein kind gewor­den sein. s t o p ich trage keine schuhe. r u s t y c a b l e s f r o m a b o v e. s t o p ich kann mich an mein gesicht nicht erin­nern. s t o p warum? s t o p wie lange zeit bin ich bere­its hier? s t o p schluss jet­zt. s t o p fan­gen wir noch ein­mal von vorne an. s m a l l b l u e f i s h t o p l e f t. s t o p ich heiße noe. s t o p ich befinde mich 851 fuß tief unter dem meeres­spiegel kurz vor neufund­land. s t o p ich zäh­le fis­che. s t o p das radio in meinem helm macht selt­same geräu­sche. s t o p es geht mir gut. s t o p ich notiere : die luft die ich atme duftet nach zimt. s t o p | | | ENDE 08.12.15

nachricht­en von noe »

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von den wörtern

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marim­ba : 14.14 UTC — Mit den Men­schen ver­schwinden ihre Schriften. Manch­mal ver­schwinden Schriften vor den Men­schen. Es ist dann, wenn man sich nicht länger vorstellen kann, die Hände der Men­schen wür­den sich je noch ein­mal der­art bewe­gen, dass Buch­staben auf einem Blatt Papi­er sicht­bar wer­den. Aber die Wörter, die nicht mehr geschrieben wer­den, kön­nten noch ein­mal for­muliert wor­den sein, leuch­t­ende Wörter wie das Wort Apfel­strudel. — stop

montauk

picping

MELDUNG. Mon­tauk, Point Light­house, 5. Etage, stein­ernes Zim­mer : Kirsche No 378 [ Mar­mor, Makrana : 2.55 Gramm ] vol­len­det. — stop

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waldbus

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delta : 18.01 UTC — Ein­mal spazierte ich an einem frosti­gen Tag im Schnee unterm Papier­lichthim­mel, als ich auf ein­er Lich­tung im Wald ste­hend im Unter­holz einen Bus von gel­ber Farbe ent­deck­te. Der Bus war da und dort von Moos bedeckt, auch von Blät­tern der Buchen, die in sein­er Nähe wuch­sen. Auf der Haube des Motors lag ein hal­ber Meter Schnee, in der Mitte dieser Mütze von Schnee ein kreis­run­des Loch, dessen Rand vereist zu sein schien. In dem Moment als ich mich ger­ade herum­drehen wollte, um weit­erzuge­hen, beobachtete ich eine Blaumeise, die sich dem Bus näherte, sie ver­schwand im Schnee. Kurz darauf lan­de­ten ein Rotkehlchen sowie ein Domp­faff auf der Motorhaube des Busses und taucht­en auf dem sel­ben Wege wie die Blaumeise unter. Ich ging zurück und spähte in das Innere des Busses, ein erstaunlich­er Anblick. Es war an einem späten Nach­mit­tag gewe­sen. — stop
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