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  1. Ich den­ke nicht, dass man sich der Zeit gegen­über auf­stel­len kann wie ein Domp­teur. Zwar ver­sucht man sich gern dar­in, und zwar im Rings­um des Bewuss­ten, sie auf Abstand zu hal­ten und über ange­wand­te Ver­hal­tens­for­schung den Anschein von Über­le­gen­heit zu erwe­cken, doch kann man nicht über die über einen Ste­cken geschaf­fe­ne Illu­si­on einer erwei­ter­ten Ges­te etwas auf Distanz hal­ten, das vor Allem … mit Allem? … eines ist: Ver­än­de­rung. Allein dadurch, dass jedes Mole­kül der uns dar­stel­len­den Stoff­lich­keit schwingt, dass deren Elek­tro­nen durch die unzäh­li­gen Leer­räu­me in uns um Win­zig­kei­ten zischen, fin­det sich in uns das­sel­be Strö­men und Dre­hen, mit dem die Pla­ne­ten ihre Posi­ti­on um ihre Zen­tral­ge­stir­ne ver­än­dern, die wie­der­um ihre in Rela­ti­on zum Zen­trum einer uns uns uner­schließ­ba­ren Gala­xie. So ein Gedan­ke, das, was uns von ihm bleibt, ist mit dem Nach­hall einer Rot­ver­schie­bung zu ver­glei­chen, mei­ne ich, und stol­pe­re hin­zu, dass das ja eine Infra­rot­ver­schie­bung sein könn­te und sich noch die eine oder ande­re klei­ne Wei­le warm anfüh­len …

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  2. Schwin­gen­de Mole­kü­le. Das gefällt mir, lie­ber Lud­wig Jans­sen, dan­ke! Ich freue mich. Lou­is

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