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0.37 — In ein schützen­des Korsett von Schaumgum­mi gepresst, ruhte eine Apfel­birne unter weit­eren Frücht­en, sie glänzte, als hätte sie hohes Fieber. Habe sie mit nach Hause genom­men und ver­suche ger­ade eben her­auszufind­en, ob es sich bei dieser Apfel­birne um eine Birne oder doch eher um einen Apfel han­deln kön­nte. Zu diesem Zeit­punkt, es ist kurz nach zwölf Uhr, meine ich bere­its her­aus­ge­fun­den zu haben, dass eine Apfel­birne nach Birne, nicht aber nach Apfel duftet, dass sie jedoch in Gestalt und Farbe einem gewöhn­lichen Apfel ähn­lich­er ist, allerd­ings wiederum in die Perga­men­thaut ein­er Birne gek­lei­det. Ein gelun­ge­nes Objekt. Ein Objekt, das in meinem Gehirn leichte Ver­wirrung zu erzeu­gen ver­mag. Ein wenig ist das so, als würde man von ein­er Frau, die man liebt, eine zärtlich aus­ge­führte Ohrfeige erhal­ten. — stop

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