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chomo­lungma : 8.56 – Nehmen wir einmal an, ich könnte die Geschwin­dig­keit meines Denkens für die Dauer eines Tages voraus bestimmen, etwa so, als würde ich die Dreh­ge­schwin­dig­keit einer Schall­platte durch das Umlegen eines Hebels beschleu­nigen oder verlang­samen, wie würde ich in diesem Moment entscheiden? Viel­leicht, dass ich etwas eiliger als gestern noch durch den kommenden Tag denken sollte? Oder würde ich sagen, mein Lieber, heute erleben wir einmal einen Tag sehr, sehr lang­samer Gedanken? Wir denken einen Gedanken am Vormittag, und einen weiteren Gedanken am Nach­mittag, und am Abend, wenn wir nicht doch schon zu müde geworden sein sollten, gönnen wir uns noch eine sehr kurze, äußerst langsam vorge­tra­gene Gedan­ken­ge­schichte? Dann lang­same Träume schlafen. – Guten Morgen!

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