ein mantel

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papa : 2.45 — Kurz nach Mit­ter­nacht war ich zum Kühlschrank gelaufen, um für einige Minuten meine rechte Hand ins Eis­fach zu leg­en. Als ich wieder zurück­kehrte in mein Arbeit­sz­im­mer kon­nte ich sie angenehm deut­lich zu spüren, kühl, und auch die warme, feuchte Luft auf der Haut meines Kör­pers, ein schw­er­er Man­tel, den ich in dieser Nacht ein- und ausatme, jed­er Zug eine flüchtige Bewe­gung im Hals. Da war noch etwas Selt­sames. An meinem Unter­arm ent­deck­te ich ein Gebi­et, das ich sehen, jedoch nicht erfühlen kon­nte, als wäre meine Eis­fach­hand nicht länger mit mir ver­bun­den. – stop

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