afrika

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nord­pol : 0.03 — Beobachtete in einem Bus ( Take five ) eine Mut­ter und ihr Kind. Zwei Män­ner von dun­kler Haut­farbe saßen gegenüber. Sie unter­hiel­ten sich. Das Kind hörte aufmerk­sam zu. Dann lacht­en die Män­ner und das Kind fragte die Mut­ter, was die Män­ner erzählten, worüber sie lacht­en. Sogle­ich lauschte die Mut­ter zu den Män­nern hin. Sie lauschte lange, sie lauschte auch mit den Augen. Es war nicht die englis­che und auch nicht die franzö­sis­che Sprache, die sie ver­nahm, es war eine selt­sam klin­gende Sprache, Klick. Klick. Die Mut­ter sagte zum Kind: Über Afri­ka. – Während ich diese Geschichte notierte, erin­nerte ich mich an einen Gedanken, den G.C.Lichtenberg bere­its um das Jahr 1778 herum for­mulierte. Er schrieb: Vorstel­lun­gen sind auch ein Leben und eine Welt. – So ist jet­zt wieder Nacht gewor­den. Ein Him­mel schön dunkel von schw­eren Wolken, gle­ich wird es Frösche reg­nen.

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