Carson McCullers

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nord­pol : 20.58 — Car­son McCullers faszinierende Bal­lade vom trau­ri­gen Cafe. Weil ich noch immer nur sehr schw­er­fäl­lig mit der Hand in mein Notizbuch schreiben kann, notiere ich während des Lesens, indem ich in Gedanken wieder­hole, was zu tun ist in den kom­menden Stun­den. Nach­forschen in der Elek­tro­sphäre. Wo genau, in welch­er Straße, in welchem Haus wohnte Car­son McCullers in Brook­lyn? Ist denkbar, dass die junge Dich­terin tat­säch­lich drei Wochen benötigte, um das Sub­way-Sys­tem der Stadt New York ver­lassen zu kön­nen? Oder suchte sie in eben diesem Raum der Zeit nach ihrer Woh­nung, die sie nicht wieder find­en kon­nte, weil sie mit­tel­los und ohne genauere Ortsken­nt­nis in einem U-Bah­n­wag­on zurück­ge­lassen wor­den war. Wie viele Dol­lar kostete eine Flasche Whiskey im Jahr 1934? Wie viel ein Taxi? – Wenn ich in Gedanken notiere, wieder­hole ich dreifach, was ich mir zu merken wün­sche. Ver­lorenes, das kön­nte sein, bemerke ich nicht. Oder nur einen Schat­ten ohne Wörter. — stop

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