gedächtnis

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char­lie : 3.55 — Einige mein­er Büch­er scheinen über ein geheimes Gedächt­nis zu ver­fü­gen. Wenn ich ein Buch mit Gedächt­nis nach Jahren aus dem Regal nehme und auf einen Tisch lege, öffnet es sich ein­wenig, ein Raum entste­ht, als würde das Buch nach einem Fin­ger rufen, der genau in diesen Raum hine­in­fassen soll. Ich lese dort Sätze, die mir ver­traut sind, vielle­icht, weil ich sie oft wieder­holte, woran sich das Buch noch immer erin­nert. Vor kurzem öffnete sich ein Bänd­chen Elias Canet­tis genau in dieser Weise. Ent­deck­te: Es ist das Gute an Aufze­ich­nun­gen, dass sie frei von Berech­nung sind. Sie sind zu rasch, sie hat­ten kaum Zeit, der Kopf, in dem sie ent­standen sind, kon­nte noch nicht fra­gen, wozu sie zu gebrauchen wären. — stop
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