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echo : 2.28 – Jemand erzählte mir unlängst, irgendwo in Brooklyn exis­tiere ein Laden, in dem man ausge­stopfte Eich­hörn­chen kaufen könne, äußer­lich voll­stän­dige Wesen, die aus einer gewissen Entfer­nung betrachtet, von noch lebenden Artge­nossen nicht zu unter­scheiden seien. In ihrem Inneren sollen sich elek­tri­sche Motoren bewegen, so dass jedes dieser Eich­hörn­chen, entweder geduckt, oder ein anderes Mal aufrecht sitzend erscheint oder gar in der Haltung eines kurz vor dem Sprung stehenden Tieres. Javier Menlo, der in Meeres­nähe auf Staten Island lebt, habe ein gutes Dutzend dieser Eich­hörn­chen­ge­spenster am Strand plat­ziert, wo sie in einer Gruppe sitzen und selt­samer Weise von Möwen nicht behel­ligt werden. Unsicht­bare, weil im Erdreich verlegte Drähte versorgen Javiers Eich­hörn­chen mit dem Strom einer Auto­bat­terie. Kein Hinweis weit und breit, der die Exis­tenz dieser Eich­hörn­chen­gruppe erklären würde, weswegen sie mögli­cher­weise unheim­lich erscheinen, bedeu­tungs­voll, wie ein Gebet, eine Anru­fung, eine Drohung oder Erin­ne­rung. – stop

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