gedankenstimme

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tango : 1.03 – Ein schla­fender Mensch. Er schläft nun seit 132 Stunden ohne Unter­bre­chung. Maschinen schnurren und piepsen in seiner Nähe. Ich hatte die Vorstel­lung, der schla­fende Mensch wäre viel­leicht nicht in der Lage zu hören, wie ich laut aus einem Buch vorlese, ich dachte, dass er aber mögli­cher­weise meine Gedanken empfangen könne, wenn ich lese und die Wörter, die ich lese, nicht spreche, sondern denke. Also lese ich wie immer, wenn ich ein Buch studiere, ich bewege nur meine Augen und meine Gedanken, meinen Mund bewege ich nicht. Und wie ich mich so beob­achte, bemerke ich, dass ich die Wörter im Kopf so nach­drück­lich denke, dass ich den Mund meiner Gedan­ken­stimme zu spüren meine. – stop
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