glück

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charlie : 20.52 UTC – Am Ufer eines kleinen Sees auf einer Bank in einem Park kurz vor der Dämme­rung. Da und dort Karp­fen­schnäbel, die etwas von der regen­fri­schen Luft zu trinken scheinen. Drei Ameisen hasten gleich neben mir hin und her über warmes, verwit­tertes Holz. Und da ist ein Falter. Er tastet mit seinen Fühlern nach Wort­zei­chen auf meinem beleu­cheten Bild­schirm, viel­leicht deshalb, weil das strah­lende Weiß des Bild­schirm­hin­ter­grundes Luft, Zeichen hingegen ein Etwas bedeu­ten, einen Schatten, mit dem kommu­ni­ziert werden kann. – Ich habe wieder einmal  beob­achtet, dass ich, wenn ich mit meinen Ohren nach Geräu­schen suche, die nicht hörbar sind, meine Augen öffne so weit ich kann. Der Wunsch, einmal in meinem Leben, für eine halbe Stunde nur, über das Vermögen zu verfügen, den Sonar­hupen der Abend­segler lauschen zu können. – stop

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