tasmanischer tiger

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india : 4.10 – Wie ich auf dem hölzernen Boden eines Zimmers kauere. Ich scheine mit einer Katze zu spre­chen, die unmit­telbar vor mir sitzt. Die Katze schaut mich aufmerksam an, ich glaube, ich erzähle der Katze gerade eine Geschichte, ihre Ohren sind nach vorne hin ausge­richtet, als eine Foto­grafie aufge­nommen wird, deren Zeit und Ort ich nicht erin­nern kann. Kurz darauf nähere ich mich der Foto­grafie mit einer Lupe, weil ich den Verdacht habe, es könnte sich bei der Katze um ein Tier handeln, das nur auf den ersten Blick eine Katze zu sein scheint. Tatsäch­lich, die Katze trägt kein Fell, ihre Haut ist gestreift, und ihre Ohren sind unge­wöhn­lich groß und rund­lich. Plötz­lich werde ich wach, und ich denke noch, ich muss zurück, ich bin noch nicht fertig, ich sollte mir die Foto­grafie in die Hosen­ta­sche stecken und sie mitnehmen, das denke ich ernst­haft, aber es gelingt mir nicht wieder einzu­schlafen. Stunden vergehen, ich nehme ein Früh­stück, lese in Raymond Carvers Erzähl­samm­lung Begin­ners herum, gehe zum Einkaufen, es ist wieder Abend geworden, im Trep­pen­haus begegnet mir ein freund­li­cher Mann, der ein Fahrrad trägt. Ein Fenster steht offen, ich höre, es regnet. – stop

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