nachtwärts

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char­lie : 11.08 — Im Schnel­lzug hörte ich vor Wochen wie eine Frau von der geisti­gen Umnach­tung ihrer Fre­undin erzählte. Sie sprach von Zeit­losigkeit, es sei dort in ihrer Wahrnehmung, in der Wahrnehmung der Fre­undin, immer die selbe Zeit, gle­ich ob Tag ist oder Nacht. Sie sagte noch, ihre Fre­undin spreche kein Wort. Wollt ich fra­gen, wie sie ob der Stummheit ihrer Fre­undin der­art genau Bescheid wis­sen kon­nte, aber da war sie schon aus­gestiegen am Sport­feld. Sei­ther kehrt das Wort Umnach­tung immer wieder zu mir zurück. stop. So nimmt man für den aus­druck der trauer, der inneren ver­wüs­tung, der umnach­tung des geistes die farbe der nacht. Hegel w. (1832) — stop

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