zola jackson

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marim­ba : 3.25 — Leichter, gnädi­ger Regen heut Nacht. Gegen zwei Uhr nehme ich Gilles Leroys Roman Zola Jack­son zur Hand. Ich schaue auf die Uhr, fange an zur vollen Stunde, ver­suche so viele Seit­en des Buch­es zu lesen in dieser kom­menden Stunde wie möglich, ohne auf Gefüh­le, die Wörter erzeu­gen kön­nten, verzicht­en zu müssen. Um drei Uhr lege ich das Buch zur Seite. Drei Fal­ter sind in die Woh­nung vorge­drun­gen. Ich weiß nicht weshalb, ich meine in ihren pelzar­ti­gen Erschei­n­un­gen verklei­dete Wesen erken­nen zu kön­nen. Wenn ich einen Gedanken, der vielle­icht selt­sam ist, der Erfind­ung sein kön­nte, lange genug betra­chte, ver­mag ich die Kon­se­quen­zen dieses Gedankens wahrzunehmen, als wäre die Erfind­ung tat­säch­lich vor mir in der Luft, und flat­terte herum, und suchte an den Wän­den meines Zim­mers nach einem Aus­gang in den Tag, der niemals existierte. — stop
polaroidlungen

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