karpfenzungen

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18.15 – Ich hörte, eine U-Bahn­linie soll einmal vor langer Zeit Europa verbunden haben mit dem nord­ame­ri­ka­ni­schen Konti­nent. Sie folgte dem 55. Brei­ten­grad unter atlan­ti­schen Gesteinen, nahe Bryant Park, Manhattan, stieg man zu. Dann fuhr man los. Man fuhr zwei Tage und drei Nächte, Zeit, viel Zeit, Geschichten zu erzählen. Wenn Nacht geworden war unter dem Meeres­boden, schlief man auf Hänge­matten gebettet tief und fest, war wieder Tag geworden, saß man plau­dernd vor den Fens­tern zu den Steinen. Am letzten Abend der Reise endlich wurde getanzt bis spät in die Nacht. Schon mittel­eu­ro­päi­scher Zeit, servierte man über offenen Feuern gebra­tene Täub­chen. Die waren prall gefüllt mit Karpfen­zungen. Dann war’s fünf und Morgen über Buda­pest. Metro Vörös­marty tér stieg man aus und jeder ging seiner Wege. – Zwei Uhr fünf­und­zwanzig in Lhasa, Tibet. – stop

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