shenzhen

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nordpol : 15.12 UTC – An diesem heutigen Tag beginne ich zu beob­achten, welche und wie viele Infor­ma­tionen meine Schreib­ma­schine verlassen oder in sie hinein­ge­holt werden, von deren Kommen und Gehen ich nichts bemerke. Das ist nämlich eine sehr selt­same Sache, gestern, während ich im Regen spazierte, wurden von meiner Schreib­ma­schine 187 Millionen Byte Infor­ma­tion lautlos aus der Luft entge­gen­ge­nommen, ich weiss nicht von woher präzise und warum. Tatsäch­lich lebe ich in einer beinahe geräusch­losen Schreib­ma­schi­nen­zeit, auch das Notieren auf gläserner Tastatur ist kaum noch zu hören. Geräu­sche, zur Erzeu­gung von Infor­ma­tion auf meiner Schreib­ma­schine notwendig geworden, werden nur in großer Entfer­nung hörbar gewesen sein, das Rauschen oder Brausen der Server irgendwo an geheimen Orten. Oder das helle Sausen und Heulen der Turbinen in Kraft­werken, die Strom für das Herz meiner Schreib­ma­schine erzeugen. Das Murmeln einer schlaf­losen Arbei­terin nahe Shen­zhen. – stop
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