stift

2

echo : 5.01 – Ich hatte vor wenigen Tagen einen ange­nehmen Traum. Wenn ich könnte, würde ich diesen Traum gern wieder­holen. Deshalb habe ich den Traum in ein Notiz­buch notiert, und zwar mit der Hand, damit ich das Schreiben mit einem wirk­li­chen Blei­stift nicht verlerne. Es exis­tieren nämlich Blei­stifte in meiner Arbeits­at­mo­sphäre, die sich auf Bild­schirmen befinden, die nicht wirk­liche Blei­stifte sind, sondern digi­tale Figuren, die man niemals spitzen muss. Mit diesen digi­talen Wesen kann in Notiz­bü­cher geschrieben werden, die gleich­wohl nicht wirk­lich sind. Auch die Schrift, die man erzeugt, ist nicht wirk­lich Schrift, sondern Malerei, ein gemaltes e, ein gemaltes m, ein gemaltes z. Ich hatte also einen Traum, der mir gefiel. Der Traum befindet sich hand­schrift­lich nieder­ge­legt in einem Notiz­buch, das unter meinem Kopf­kissen liegt. Mehr kann ich im Moment nicht tun, als vor dem Schlaf im Notiz­buch zu lesen und zu hoffen, dass der Traum wieder zu Besuch kommen wird. – stop
ping

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top