tabak

9

nord­pol : 5.52 — Saß am Strand, schleud­erte Steine ins Wass­er. Für jeden der geschleud­erten Steine klet­terte ein Men­sch aus dem Wass­er, es waren unge­fähr zwanzig Steine, die ich warf, also zwanzig Men­schen. Diese Men­schen waren von sehr leichter Gestalt, Men­schen, deren Haut aus Perga­ment zu beste­hen schien, sie raschel­ten in dem sie sich bewegten. In der Nähe eines Waldes, der den Strand zum Lan­desin­neren begren­zte, kni­eten sie nieder und began­nen sich gegen­seit­ig aus der Haut zu helfen. Sie gin­gen sehr behut­sam vor und sie summten und wur­den immer leis­er, denn unter ihrer trock­e­nen Haut, ein­er ersten Schicht, lag eine weit­ere, auch diese Schicht legten sie ab, und immer so fort, bis sie kaum noch zu sehen waren. Zulet­zt kon­nte ich nur noch eine einzelne tabak­far­bene Gestalt erken­nen, die die Häute der ver­schwun­de­nen Men­schen sorgfältig aufeinan­der schichtete und mit Steinen beschw­erte. Dann set­zte sie sich neben mich. Sie schien zu warten. Ich wachte auf. — stop
ping

ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top