verschwinden

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tan­go : 18.57 — Was hätte ich zu unternehmen, wenn ich wüsste, dass ein Men­sch oder eine Gruppe von Men­schen mit dem Gedanken spielte, mich so rasch wie möglich ums Leben zu brin­gen. Wie viele Spuren meines Aufen­thalt­sortes sind in dieser Textlin­ie zu find­en, so dass man die Posi­tio­nen, die ich bewohne, iden­ti­fizieren kön­nte. Weiß man von meinen Fre­un­den? Welche Verze­ich­nisse im Inter­net müsste ich von Hin­weisen befreien, wen inständig bit­ten, kein Wort über mich zu ver­lieren? Wie also unsicht­bar wer­den, nach und nach ein­er sein, der nie existierte? Ich kön­nte mich bewe­gen, reisen bis ich ein armer Hund gewor­den bin. Kön­nte dann innehal­ten, kön­nte so tun, als habe ich geträumt, meine per­fori­erte Seele, oder selb­st noch zum Jäger wer­den.

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