zweite nachricht von den vasentieren

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xylo­phon : 12.08 UTC – Vasen­tiere verfügen am Rande ihrer Behäl­ter­wanne über zwei Augen einer­seits, ein System fili­graner Röhren zum Atmen ande­rer­seits. Beine haben sie nicht, weil sie statio­näre, im Ideal­fall schwe­bende Lebe­wesen sind. Wenn man mich nun fragte, warum Vasen­tiere in meinem Geist über­haupt exis­tieren, würde ich viel­leicht sagen: Nun, weil ich bereits vor längerer Zeit an Vasen­tiere dachte, auch weil sie sehr nütz­lich sind, weil sie über das Vermögen verfügen, kleinste Mengen Wassers noch aus trockenster Luft zu gewinnen, weswegen sie sehr gefragt sind, man möchte sie besitzen, um nach Ursa­chen ihrer erstaun­li­chen Bega­bung zu forschen, die vermut­lich Bestim­mung ist. Indessen wurden Vasen­tiere in ihrer natür­li­chen Umge­bung auch in großen Höhen ange­troffen. Sie sind dort sehr klein, in Regen­wäl­dern hingegen von erheb­li­cher Größe. Spre­chen im Übrigen können Sie nicht, aber denken und hören, weil sie in je spezi­fi­scher Weise ihre Augen bewegen, sobald man sie mit Sprache konfron­tiert. – stop

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