beutelmenschen

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ulysses : 0.05 – Landete an einer Küste vor einer hoch aufra­genden, gläsernen Wand. Auf einer Wiese, die sich vom Wasser her bis zur Wand hin erstreckte, blühten Leber­blüm­chen, Zwerg­mohn, Krokusse. Auch hinter der Wand war eine Wiese zu erkennen, Fische spazierten herum, Tausend­füß­ler­fi­sche, und wieder Leber­blüm­chen, Zwerg­mohn, Krokusse. Vor der Wand in einem Abstand von wenigen Metern zuein­ander reihten sich gefal­lene Garten­stühle bis zu den Hori­zonten. Menschen hingen dort in der Luft, Hände gefangen in Fallen, die von der Wand­krone baumelten. Das waren Schnapp­fallen gewesen, hölzerne Appa­ra­turen. In dem ich näherkam, baten mich einige der Menschen flüs­ternd, einen der Stühle unter ihren Füßen wieder aufzu­richten. Andere waren zu stillen Haut­beu­teln geworden, in welchen Ameisen Knochen bewegten. Ich seh mich, wie ich einen Mohn­blu­men­strauß pflückte. Wanderte die Küste entlang, erzählte heitere Geschichten, über­reichte traum­wärts den Lebenden je eine müde Blume und schmückte die Toten.
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