ein faden

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echo : 22.02 — Ein­mal fuhr ich auf ein­er Stat­en Island Fähre über die Upper New York Upper Bay spazieren. Ich war konzen­tri­ert. Ich hat­te eine Auf­gabe. Ich beobachtete den Him­mel. Ich beobachtete die Wolken. Ich beobachtete die Häuser an der südlichen Spitze der Insel Man­hat­tan. ich erin­nerte mich an den Film The Look. Es war Som­mer. Es war Nach­mit­tag. Ich hörte Nachricht­en aus einem Radio, die von einem Hur­rikane erzählten, der sich von West­en her nähere. Men­schen saßen schweigsam herum, sie fächerten sich Luft zu. Auf dem Dach eines älteren Gebäudes hock­ten Möwen in großer Höhe. Sie wirk­ten, als wären sie Erfind­un­gen, kaum sicht­bar, ein Schim­mern in der Luft. In diesem Augen­blick löste sich eine der Möwen vom Dach des Haus­es, das ich beobachtete. Sie segelte über den Bat­tery Park, flog bald in einem großzügi­gen Bogen gegen den Wind, um sehr schnell näher zu kom­men. Wenige Sekun­den später lan­dete die Möwe nur wenige Meter ent­fer­nt auf der Rel­ing des Schiffes. Eine Weile blieb sie dort sitzen, sie schien mich zu betra­cht­en. Dann flog sie los, flog zurück unge­fähr auf dem sel­ben Weg, den sie für ihren Hin­flug genom­men hat­te. Bald saß sie wieder auf dem Dach des alten Haus­es unter weit­eren Möwen, eine schim­mernde Erfind­ung, dachte ich, sehr klein, ich kon­nte sie gut erken­nen ent­lang eines Fadens von Bildern, den ich verze­ich­net hat­te. — stop

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