fjorde

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3.15 – Hölzerne Schritt­ge­räu­sche, als würde ich über eine Marimba gehen. Hoch über Wolken­fjorden, eine Ebene. Kräf­tige, von der Arbeit stetiger Winde gegen den Boden gezwun­gene, feuer­rote Ahorn­bäume. Eine uralte stei­nerne Stra­ßen­bahn, die stei­nernen Rauch ausstößt, fährt auf stei­nernen Schienen unter stei­nernen Bäumen hin und her. Leucht­birnen von glühender Lava. — Bin vor dem Schreib­tisch einge­schlafen. Kurz nach 3 Uhr von Regen­ge­räu­schen geweckt. Stehe auf. Laufe ein wenig von Zimmer zu Zimmer. Höre etwas Monk. Schneide Ingwer für den Tee. Sortiere Tonbänder. Notiere Wort­bojen. – Sinus­knoten. – Venens­tern. – Pyra­mi­den­bahn. – Wie verdammt gut die Luft heut riecht. – Zehn Uhr fünf­zehn in Naypyidaw, Burma. – stop

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