in der paukenhöhle

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echo : 16.02 — Ich habe mir eine Mas­chine vorgestellt, der­art fil­igran kon­stru­iert, dass ich sie meinen inneren Ohren zufü­gen kön­nte, und zwar in näch­ster Nähe der Gehörknöchelchen, eine Trafo­mas­chine, 50 mg von Gewicht und mit bloßem Auge kaum noch zu erken­nen. Dort in den Pauken­höhlen befind­lich, würde das Maschi­nen­we­sen in physikalis­ch­er Weise Strom erzeu­gen, würde durch die Bewe­gung eines Gedankens ges­teuert, Geräusche der Welt dämpfen, das heißt brem­sen, aber niemals ver­stärken. Je lauter die Welt, in der ich mich befinde, je leis­er ich sie höre, desto heller das Glüh­bir­nen­licht, das von gesam­melten Strö­men zunehmender Stille entzün­det sein wird.

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