inszenierungsmaschine

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2.26 — Sobald ich im Bauch ein­er elek­trischen Insze­nierungs­mas­chine 100 frei schwebende Textpar­ti­cles von je 100 Wörtern über einen Zufalls­gen­er­a­tor miteinan­der verbinde, wird mit jedem weit­eren Aufruf eines Textpar­ti­cles jedes andere der 100 Textpar­ti­cles möglich. Ich habe also eine Textver­samm­lung, die sich wie eine Flüs­sigkeit ver­hält. Wie kön­nte ich nun eine Vereisung dieser Flüs­sigkeit erzeu­gen? Ich kön­nte zum Beispiel je 10 Textpar­ti­cles zu ein­er Gruppe set­zen und über einen Gen­er­a­tor ver­schal­ten, sodass in einem ersten Schritt 10 Textpar­ti­cles aus 100 Textpar­ti­cles möglich wären. Oder ich bilde zwei Grup­pen zu je 50 Textpar­ti­cles und komme in dieser Weise auf zwei mögliche Textpar­ti­cles ein­er ersten Wahl. Zwei Lin­ien. Eine Weiche. Oder sehr gutes Eis. — Vielle­icht sollte ich, wenn ich vom Schreiben eines lin­earen Textes spreche, zunächst an das Spin­nen eines Eis­fadens denken. Das Lesen, ein Vor­gang der Enteisung. — Heute Nacht habe ich von 0 Uhr 12 bis 1 Uhr 52 Julio Lla­mazares wun­der­volle Stumm­film­szenen aufge­taut.

— stop
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