echo : UTC — Ich erinnere mich: In der chinesischen Region Sichuan, einer hügeligen Gegend, sollen hunderte Menschen auf Leitern in Birnenbäume gestiegen sein, um sie mittels Entenfederbüscheln zu bestäuben. Das alles war notwendig geworden, weil weder Bienen noch Hummeln existieren, die von Pestiziden getötet worden seien. Diese Informationen hatte ich damals einem Film entnommen, dessen Einzelbilder ich mit eigenen Augen gesehen hatte. Ich wollte ihn meiner Mutter zeigen. Sie lag damals bereits seit langer Zeit in einem Bett im Haus der alten Menschen. Vorsichtig näherte ich mich mit meiner flachen Bildschirmschreibmaschine. Weil sie ihre Augen nicht öffnen wollten, erzählte ich ihr meine Geschichte von den menschlichen Bienen, die in Birnbäume steigen, und konnte nicht sagen, ob sie in den Ohren meiner Mutter einen Platz gefunden haben. – Was ich Mutter damals nicht erzählte, war die Geschichte winziger Drohnen, wie sie sich Bäumen nähern. Warum? — stop
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Aus der Wörtersammlung: ente
von eichhörnchen
tango : 17.03 UTC — In einem Traum las ich ein Buch von Papier. Das Buch ruhte auf meinem Schreibtisch. Schriftzeichen sehr gut lesbar, ein Buch, das ich ohne Brille verstehen konnte. Ich ließ das Buch geöffnet auf dem Schreibtisch liegen, wenn ich spazieren ging. Oder zum Einkaufen. Oder ins Kino. Sobald zurückgekehrt, las ich weiter. Immer wieder indessen der Eindruck, der Text des Buches, den ich zuletzt noch gelesen hatte, würde sich verändert haben, während ich dem Buch den Rücken kehrte. Ich las einen Satz und prägte mir ein, was ich gelesen hatte. Dann stand ich auf und trat ans Fenster. Ein Eichhörnchen saß im Baum jenseits der Straße, es schien zu grüßen. Kaum zurück vor dem Schreibtisch, der Verdacht, nein, die Gewissheit, dass sich wiederum Zeichen des Buches in meiner Abwesenheit verändert hatten oder sich verändert haben könnten. Ich suchte nach meinem Fotoapparat. Ich nahm eine Fotografie des geöffneten Buches aus nächster Nähe. Dann wachte ich auf. Es war Samstag. Feuchte Luft. 30° Celsius. Heute nun, als ich mich an meinen Traum erinnere, ist noch immer Winterzeit. Auf dem See im Park toben Gänse und Enten. Im Bambuswald klettern zwei Eichhörnchen, ich darf sie fotografieren, ich glaube, sie kennen mich. Ich bin jener Mann, der ihnen von Eichhörnchen erzählte, die im Central Park der Stadt New York schon lange wohnen, mächtige graue Tiere. In einem verrückten Gespräch, so berichtete ich, mit einem LLM, hatte ich von Frankie und Billy erzählt, Eichhörnchen, die Ingeborg Bachmann 1959 entdeckte. Diese zwei Eichhörnchen indessen sollen niemals existiert haben, sollen eine Erfindung wiederum meiner Person gewesen sein. Es existieren, sagte KI, keine Eichhörnchen in Ingeborg Bachmanns wunderbaren Text. Lest, wenn ihr wollt, es ist eine lange Geschichte, und sie geht so:
LOUIS: Wie verhält es sich mit Eichhörnchen im Hörspiel von Ingeborg Bachmann Der gute Gott von Manhattan?
ChatGPT: Kurz und klar, Louis. In Ingeborg Bachmanns Hörspiel “Der gute Gott von Manhattan” kommen keine Eichhörnchen vor. Weder explizit noch implizit, weder als Motiv noch als Randbeobachtung. Einordnung mit etwas Tiefe: Warum keine Eichhörnchen? Das Hörspiel ist radikal unbiologisch. — Es spielt zwar in New York, aber: — nicht in Parks — nicht im Alltag – nicht im Beobachtbaren. Die Stadt ist ein metaphysischer Raum, kein urbanes Ökosystem. Tiere – und besonders kleine, agile, lebendige Tiere wie Eichhörnchen – würden dem Text widersprechen.

ai : AFGHANISTAN

MENSCHEN IN GEFAHR: „Der Filmemacher Sayed Rahim Saidi ist willkürlich im Gefängnis Pul-e-Charkhi inhaftiert und bei schlechter Gesundheit. Er war am 14. Juli 2024 in Kabul von Angehörigen des Allgemeinen Geheimdienstes der Taliban festgenommen worden. Bei seiner Verhandlung im Dezember 2024 verurteilte ihn das Gericht wegen mutmaßlicher Propaganda gegen die De-facto-Behörden der Taliban zu drei Jahren Gefängnis. Trotz schwerer Erkrankungen wird er in einer kalten Gefängniszelle festgehalten und nicht angemessen medizinisch und medikamentös versorgt. Zwischen Juli und Dezember soll er im Gewahrsam des Geheimdiensts gefoltert und anderweitig misshandelt und nicht mit den von seiner Familie geschickten Medikamenten versorgt worden sein. Sayed Rahim Saidi muss umgehend und bedingungslos freigelassen werden.”> EINE E‑MAIL SCHREIBEN ODER EINEN BRIEF VON PAPIER
ai : TUNESIEN

MENSCHEN IN GEFAHR: „Am 11. Mai 2024 stürmten Sicherheitskräfte maskiert und in Zivilkleidung die Büros der Anwaltskammer in Tunis und nahmen die Anwältin Sonia Dahmani fest. Seitdem ist sie willkürlich in Haft. Die Behörden gehen mit fünf verschiedenen Strafverfahren gegen sie vor, allein weil sie ihr Recht auf freie Meinungsäußerung wahrgenommen hat. Sonia Dahmani wird derzeit im Gefängnis von Manouba festgehalten, die Bedingungen sind grausam und unmenschlich. Sie ist extremer Kälte ausgesetzt und hat keinen Zugang zu grundlegenden Dingen wie sauberer Kleidung. / Die anhaltende ungerechtfertigte Inhaftierung von Sonia Dahmani gibt Anlass zu großer Sorge. Sie ist allein deswegen im Gefängnis, weil sie von ihrem Recht auf freie Meinungsäußerung Gebrauch machte. So kritisierte sie die Haftbedingungen in tunesischen Gefängnissen sowie die Misshandlung von Flüchtlingen und Migrant*innen. / Nachdem sie in Fernseh- und Radiosendungen regelmäßig öffentlich die Behörden kritisierte, haben diese in fünf verschiedenen Fällen Ermittlungen gegen sie eingeleitet. In zwei davon wurde sie bereits schuldig gesprochen und zu einer Haftstrafe verurteilt. Am 6. Juli 2024 verurteilte ein erstinstanzliches Gericht in Tunis Sonia Dahmani wegen eines ironischen Kommentars in einer Fernsehsendung zu einem Jahr Gefängnis. Im Rechtsmittelverfahren wurde die Haftstrafe auf acht Monate reduziert. Am 24. Oktober 2024 verurteilte dasselbe Gericht sie in einem anderen Fall zu einer zusätzlichen zweijährigen Haftstrafe, weil sie auf rassistische und diskriminierende Praktiken in Tunesien hingewiesen hatte. Beide Urteile basieren auf dem drakonischen Gesetzesdekret 54 über Cyberkriminalität. Gegen Sonia Dahmani sind drei weitere Verfahren anhängig, die sich alle auf die Ausübung ihres Rechts auf freie Meinungsäußerung beziehen. / Sonia Dahmani wird unter grausamen und unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Sie ist mit extremen Temperaturschwankungen konfrontiert, im Winter ist es in ihrer Zelle wegen eines kaputten Fensters eiskalt. Die Gefängnisbehörden verweigern ihrer Familie, ihr bei Besuchen warme Kleidung oder Nahrung mitzubringen, was zu Unterernährung und erheblichem Gewichtsverlust führt. Sie hat in Haft massive gesundheitliche Probleme entwickelt, darunter Diabetes, Rückenschmerzen, geschwollene Beine und Bluthochdruck. Sonia Dahmani werden außerdem grundlegende Güter wie saubere Kleidung sowie eine angemessene medizinische Versorgung und Medikamente verweigert, während sie von den Gefängniswärter*innen demütigend behandelt wird. So wurde sie beispielsweise am 20. August 2024 vor ihrer Gerichtsverhandlung einer erniedrigenden Leibesvisitation unterzogen, bei der sie sich nackt ausziehen musste, was eine Verletzung ihrer physischen und psychischen Integrität darstellt. Sonia Dahmani teilt sich ihre Zelle – und die nicht abgetrennte Toilette – mit vier anderen Gefangenen, sie hat nur begrenzt Zugang zu heißem Wasser. Die hygienischen Verhältnisse sind miserabel, ihre Zelle ist von Ratten und Ungeziefer befallen.”> EINE E‑MAIL SCHREIBEN ODER EINEN BRIEF VON PAPIER
ai : USA

MENSCHEN IN GEFAHR: „Richard Moore wurde 2001 zum Tode verurteilt und soll am 1. November 2024 im US-Bundesstaat South Carolina hingerichtet werden. Er ist Afroamerikaner, das Opfer war weiß. Dieser Fall entspricht einem gängigen Muster im Verwaltungsbezirk Spartanburg County, in dem die Todesstrafe bisher hauptsächlich für Verbrechen mit weißen Opfern verhängt wurde. Darüber hinaus sorgte die Staatsanwaltschaft durch die Ablehnung afroamerikanischer Geschworener für eine rein weiße Jury. In ihrem im Jahr 2022 geäußerten Widerspruch gegen das Todesurteil erklärte Richterin Kaye Hearn vom Obersten Gerichtshof des Bundesstaates South Carolina, “Moores Todesurteil ist ein Relikt aus vergangenen Zeiten … In der Jury saß kein*e einzige*r Afroamerikaner*in, obwohl mehrere als Geschworene zur Verfügung gestanden hätten.” Die Richterin kam zu dem Schluss, dass das Todesurteil im Fall Richard Moore unverhältnismäßig war. Richard Moore war unbewaffnet, als er den Laden betrat, und der Ladenmitarbeiter und er wurden mit einer Waffe angeschossen, die sich bereits im Laden befand. Dieser Tatbestand allein weist auf einen fehlenden Vorsatz hin. Nach dem US-amerikanischen Verfassungsrecht “ist die Todesstrafe auf die Straftäter*innen zu beschränken, die eine enge Kategorie der schwersten Verbrechen begehen und die aufgrund ihrer extremen Schuld die Hinrichtung am ehesten verdienen”. 2015 führte Stephen Breyer, Richter am Obersten Gerichtshof der USA, Studien an, die zeigen, dass “die Faktoren, die die Anwendung der Todesstrafe am deutlichsten beeinflussen sollten – nämlich die vergleichsweise Ungeheuerlichkeit des Verbrechens – dies häufig nicht tun. Andere Studien zeigen, dass Umstände, die die Verhängung der Todesstrafe nicht beeinflussen sollten, wie die ethnische Zugehörigkeit, das Geschlecht oder geografische Faktoren, dies oft tun.” Er verwies auf Untersuchungen, wonach “Personen, die des Mordes an weißen Opfern beschuldigt werden – im Gegensatz zu afroamerikanischen Opfern oder Opfern aus anderen Minderheiten –, eher zum Tode verurteilt werden”. / Die Interamerikanische Menschenrechtskommission hat vorsorglich einen Aufschub der Hinrichtung von Richard Moore gefordert, um mehr Zeit zu haben, den Fall zu überprüfen. Als US-Bundesstaat ist South Carolina nach internationalem Recht verpflichtet, der Forderung der Interamerikanischen Menschenrechtskommission Folge zu leisten. / Der ehemalige Leiter der Strafvollzugsbehörde von South Carolina, Jon Ozmint, bezeichnete Richard Moore als einen “vorbildlichen” Gefangenen. > EINE E‑MAIL SCHREIBEN ODER EINEN BRIEF VON PAPIER
von den papierwörtern
nordpol : 2.24 UTC — Um kurz nach zwei Uhr nachts, ich las gerade zur Belagerung der Stadt Mariupol durch russische Streitkräfte im März 2022, Besuch eines Silberfischchens. Bei schwachem Licht huschte das seltsam wunderbare Wesen über meinen Küchentisch. Unter einer Handlupe feine, unheimliche Strukturen. Antennen suchten in der Luft herum. Ich war vermutlich ein Schatten in seinen Augen. Was vielleicht haben seine Antennen von meiner Person wahrgenommen? Morgens dann beinahe sicher, dass das Silberfischchen vermutlich ein Papierfischen gewesen war, eines demzufolge, das sich gern von Papieren ernährt, demzufolge gleichwohl Papierwörter verzehrt, verletzliche Wesen. In dieser Hinsicht, in der Nähe einer Population der Papierfischchen, sind Papierwörter von digitalen oder elektrischen Wörtern gut zu unterscheiden. — stop
in der straßenbahn
nordpol : 10.08 UTC — Heute ist etwas Seltsames geschehen. Ein Mann setze sich in der Straßenbahn in meiner Nähe an ein Fenster. Er öffnete eine Zeitung von Papier. In diesem Augenblick bemerkte ich, dass ich sehr lange, sagen wir eine unbestimmte Zeit, keinen Menschen gesehen habe, der im Zug oder in einer Straßenbahn fahrend eine papierene Zeitung las. Interessant ist, wie viel Raum ein derart lesender Mensch einzunehmen vermag. Im Moment des Blätterns oder einer kompletten Wende des raschelnden Nachrichtenkörpers werden beide Arme weit in entgegengesetzte Himmelsrichtungen ausgestreckt, wie man das als Geste menschlicher Begrüßung in anderen Zusammenhängen beobachten kann. Der Mann, den ich in der Handhabung seiner Zeitung beobachtete, bemerkte meinen aufmerksamen Blick. Er fragte, ob er mir helfen könne. Ich sagte, ich würde über seinen Anblick freuen, weil er mich an eine längst verloren geglaubte Zeit erinnerte. Damals, also vor langer Zeit, erzählte ich, würde ich in U‑Bahnen reisend immer wieder den Eindruck gehabt haben, Menschen würden mittels ihrer raschelnden Zeitungen zueinander sprechen. Eine Weile sei Ruhe, aber dann blätterte jemand eine Seite um, und schon knisterte der Waggon von Reihe zu Reihe in einer nervösen Art und Weise weiter. In diesen Momenten glaubte ich, die Papiere selbst wären am Leben und würden die Lesenden bewegen. Einmal hatte ich mir Zeitungspapiere von stoffartiger Substanz vorgestellt, Papiere von Seide zum Beispiel, eine eigentümliche Stille, Geräuschlosigkeit, Leere, einen Sog, eine Wahrnehmung gegen jede Erfahrung. — stop

Ich würde mich irren,
sagte das Mädchen zu meiner
Übersetzerin in Tashkent. Sie
trage keinen Regenschirm
vielmehr einen Sonnenschirm
mit sich.
hydra No 3
echo : 20.38 UTC — Eine Filmdatei existiert seit Jahren im Gedächtnis meiner Computermaschine. Ich habe diese Datei noch nie geöffnet. Sie soll Bilder enthalten, die den gewaltsamen Tod des Journalisten Daniel Pearl vor laufender Kamera zeigen. Immer wieder der Gedanke, die Frage, was ich unternehmen, was ich fühlen, wie ich leben würde, wenn ich wüsste, dass Bilder des Todes eines von mir geliebten Menschen, seine Erniedrigung, seine Verzweiflung betrachtet werden oder betrachtet werden könnten von Abertausenden wilder und fremder Augenpaare. — Kann man mit einer Hydra verhandeln? — Ich stelle fest. Das Wesen dieser digitalen Hydra der Grausamkeit ist zu ungeheurer Größe gewachsen. In Kanälen der Telegram-Applikation sind tausendfach Filmdokumente publiziert, die den Tod kämpfender Menschen an den Frontlinien in der Ukraine zeigen. Sie werden in ihrem Sterben aus der Luft beobachtet, von den Augen der Drohnen, die zunächst nach Bewegung der Menschen suchen, die unter ihnen in Wäldern und Gräben liegen. Drohnen und ihre Augen sind tödliche Geschöpfe. Sie bombardieren, sie filmen, sie prüfen ihr Werk. Noch, es ist Sommer 2024, wirken sie nicht autonom. — stop

In einer Nebelkammer
Spuren kleinster
Teilchen
die Vater
beobachtete
ai : UKRAINE

MENSCHEN IN GEFAHR: „Am 24. Februar 2022 wurden die Menschen in der Ukraine um 5 Uhr morgens von der Nachricht geweckt, dass das russische Militär in ihr Land einmarschiert ist. Mitten in der Nacht waren russische Panzer ins Land gerollt und das Militär hatte aus mehreren Richtungen angegriffen. Der russische Angriffskrieg geht mit erschreckendem Leid für die Zivilbevölkerung in der Ukraine einher. Die Recherchen von Amnesty International weisen auf ein breiteres Muster von Kriegsverbrechen durch russisches Militär hin. Russische Streitkräfte greifen wahllos Wohngebiete, Krankenhäuser und Schulen an und setzen dabei unterschiedslos wirkende Waffen und verbotene Streumunition ein. Unbewaffnete Zivilist*innen wurden in ihren Häusern oder auf offener Straße von russischen Soldat*innen erschossen. Russlands Einmarsch in die Ukraine ist ein eklatanter Verstoß gegen die Charta der Vereinten Nationen und ein Akt der Aggression, der ein Völkerrechtsverbrechen darstellt. Gleichzeitig missbraucht Russland seine Position als ständiges Mitglied des UN-Sicherheitsrats, um sich vor Konsequenzen zu schützen. Die Russische Föderation muss diesen Akt der Aggression gegen die Ukraine beenden und die Zivilbevölkerung schützen. Sie muss sich an das Völkerrecht halten. Die Aggression nach außen wird begleitet von der brutalen Unterdrückung all jener, die sich in Russland gegen den Krieg positionieren oder unabhängig darüber berichten. Seit Februar 2022 wurden nach Informationen der russischen Menschenrechtsorganisation OVD-info mehr als 19.000 Menschen im Zusammenhang mit Antikriegsprotesten festgenommen. Hunderte Gerichtsverfahren wurden gegen sie eingeleitet, dutzende Websites unabhängiger Medien willkürlich blockiert und weitere zivilgesellschaftliche Organisationen aufgelöst, faktisch verboten oder als “ausländische Agenten” oder “unerwünscht” gelistet. Die russische Aggression hat die Menschen in der Ukraine in eine katastrophale Menschenrechtskrise gestürzt. In Russland wird jede Opposition gegen den Krieg unterdrückt. Schließen wir uns zusammen, um das sofortige Ende dieses Angriffskriegs und das Ende der Repressionen zu fordern. Wir sind viele. Sende eine E‑Mail an den russischen Botschafter in Deutschland und fordere das sofortige Ende des Angriffskriegs, den Schutz der Zivilbevölkerung und die Einhaltung des Völkerrechts. Hinweis: Es werden keine persönlichen Daten an die russischen Behörden weitergeleitet.” > EINE E‑MAIL SCHREIBEN
von handvögeln
romeo : 14.25 UTC — Die New York Times berichtete nach monatelangen Recherchen über Verbrechen russischer Streitkräfte in der Stadt Bucha. Überall dort in den Straßen, so wurde bald sichtbar, waren Vögel unterwegs gewesen. Sie flogen in Schwärmen über die Stadt, sie hockten hinter Vorhängen und in den Manteltaschen der Spaziergänger, auch in den Händen der Getöteten. Sie sammelten das Licht, das durch ihre Augen fiel, auf Speicherkarten. Sie verzeichneten, was die Mörder ihren Frauen erzählten. — stop

Schreibzimmer
Mittags
15 Uhr


