italo calvino

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romeo : 4.52 – Viel­leicht kann ich, wenn ich an das Meer in den Straßen Vene­digs denke, von Wellen­be­we­gungen spre­chen, die einem sehr lang­samen Rhythmus folgen, von Halb­jah­res­wellen, von Wellen, die sich, sobald ich sie jenseits ihrer eigent­li­chen Zeit betrachte, wie Palomars Sekun­den­wellen benehmen. – Wann beginnt und wann genau endet eine Welle? Wie viele Wellen kann ein Mensch ertragen, wie viele Wellen von einer Wellenart, die Knochen und Häuser zertrüm­mert? – Dämme­rung. Stille. Nur das Geräusch der trop­fenden Bäume. Eine Nacht voll Gewitter, glim­mende Vögel irren am Himmel, Nacht­vögel ohne Füße, Vogel­wesen, die niemals landen.

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