lukas

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alpha : 0.18 – Für sei­nen Sohn, der gerade fünf Jahre alt gewor­den ist, hat sich Gus­tav L. etwas Beson­de­res aus­ge­dacht. Er ist in den Kel­ler gestie­gen, um dem klei­nen Lukas einen Dra­chen zu bauen, ein Geschenk von eige­ner Hand. Im Kel­ler lager­ten Holz und Sei­den­pa­piere in rot und blau, und Schnüre, davon feine Sor­ten und etwas kräf­ti­gere Gewinde. Im Kel­ler waren außer­dem Werk­zeuge zu fin­den, Sägen, Fei­len, Häm­mer, Cognac, alles das, was man so braucht, einen wun­der­baren Flug­d­ra­chen zu bauen. Es ist ein schö­ner Okto­ber­tag. Man zieht kurz nach Voll­endung des Kel­ler­wer­kes los auf die nächste Wiese, die schön blüht, Mar­ge­ri­ten vor allem. Lukas ist stolz auf den Dra­chen und der Vater ist es auch. Aus dem Dra­chen einer rei­nen Vor­stel­lung ist ein wirk­li­cher Dra­chen gewor­den, den man berüh­ren kann, ein drei­stö­cki­ger Kas­ten­dra­chen, der knis­tert. Gus­tav fühlt sich wohl, es ist ihm so rich­tig warm gewor­den, er hat sich gut ein­ge­pegelt. Einige Bie­nen flie­gen zick­zack herum. Ein star­ker Wind geht, der Dra­chen fliegt hoch hin­auf. Der Sohn und der Vater hal­ten ihn gemein­sam an der Schnur. Sie ren­nen über die Wiese. Ein­mal hebt der kleine Junge ab, der Vater erwischt ihn gerade noch am Fuß. Dann fällt der Vater um. – stop

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