medusenzimmer

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4.37 — Man stelle sich ein­mal ein Zim­mer vor, ein fre­undlich­es, helles Zim­mer von aller­fe­in­ster Qual­len­haut, ein Zim­mer von Wass­er, ein Zim­mer von Salz, ein Zim­mer von Licht. Man kön­nte dieses Zim­mer, und alles was sich im Zim­mer befind­et, das Qual­len­bett, die Qual­lenuhr, und all die Qual­len­büch­er und auch die Schreib­maschi­nen von Qual­len­haut, trock­nen und fal­ten und sich 10 Gramm schw­er in die Hosen­tasche steck­en. Und dann geht man mit dem Zim­mer durch die Stadt spazieren. Oder man geht kurz mal um die Ecke und set­zt sich in ein Kaf­fee­haus und wartet. Man sitzt also ganz still und zufrieden unter ein­er Ven­ti­la­tor­mas­chine an einem Tisch, trinkt eine Tasse Kakao und lächelt und ist geduldig und sehr zufrieden, weil nie­mand weiß, dass man ein Zim­mer in der Hosen­tasche mit sich führt, ein Zim­mer, das man jed­erzeit aus­pack­en und mit etwas Wass­er, Salz und Licht, zur schön­sten Ent­fal­tung brin­gen kön­nte. – Null Uhr acht : Haben wir noch alle Tassen im Schrank? — stop

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