metamorphose

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india : 7.32 – An einem Tisch im wilden Garten. Die Sonne schien kräftig über nahen Bergen, wärmte mich und eine Ameise, die über das Holz des Tisches spazierte als würde sie einen Ausweg suchen, auf und ab, hin und her. Ich habe sofort bemerkt, dass es sich bei dieser Ameise um eine sehr beson­dere Ameise handelte, es war nämlich die erste Novem­ber­ameise meines bewussten Lebens, weswegen ich ihr einen Tropfen Marme­lade vorge­legt habe, was das fieb­rige Insekt zu erfreuen schien, weil es den Tropfen zunächst umkreiste, um sich kurz darauf mit Zangen­werk­zeug an die Arbeit zu machen. Ich stellte mir vor, in dem ich die Ameise beob­ach­tete, dass sie, satt geworden, zum Rand des Tisches laufen könnte und sich in die Tiefe stürzen. Ihr groß­ar­tiger Flug weit über das Garten­land auf Leder­häuten, die sich zwischen ihren zarten Bein­chen entfal­teten. Statt­dessen fiel eine Fliege vom Himmel, über­schlug sich zwei­fach und blieb auf dem Rücken unmit­telbar vor meinen Augen liegen. Aber das ist jetzt schon eine ganz andere Geschichte. – stop
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