mr. charles brown

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sier­ra : 6.28 — Mit­ten in der Nacht ent­decke ich, dass Charles Brown tat­säch­lich existierte. Er war Englän­der gewe­sen, sam­melte Uhren und trug diese Uhren am eige­nen Kör­p­er. Nicht etwa eine Uhr nach der anderen Uhr, wie man meinen möchte, vielmehr einige Uhren oder sehr viele Uhren zur gle­ichen Zeit. Ich bin natür­lich äußerst begeis­tert, öffne zunächst das Fen­ster, lass frische Luft in die Woh­nung, kehre vor den Bild­schirm zurück, er ist immer doch da, Mr. Charles Brown oder ein Mann, der vor­gab, Mr. Charles Brown gewe­sen zu sein, ein Mann, der Uhren sam­melte, der Uhren beobachtete. Er soll Uhren an seinen Fin­gern getra­gen haben, Uhren am Revers, Uhren in der Gestalt von Man­schet­tenknöpfen. Ich stelle mir vor, dass ein feines Zeitrauschen von ihm aus­ge­gan­gen sein muss. Ist es nicht wun­der­bar, stun­den­lang an ein Geräusch wie dieses Rauschen der Zeit zu denken? — 3 Uhr und 10 Minuten. Ich habe heute nichts weit­er zu tun, als wach zu bleiben bis es hell wer­den wird. — stop / ps. Bemerkt zunächst bei Peter Glaser, Sekun­den später auf Mod­ern Mechanix

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