new york januar 1938

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echo : 4.58 – 25° C. Endlich wieder soweit, dass Falter durchs geöff­nete Fenster kommen, Schatten an den Wänden, klim­pernde Körper unter Lampion­lam­pen­schirmen. Wie sie bald still sitzen werden in der Dunkel­heit des kommenden Tages, ihre Fühler zu geigen. Groß­ar­tige Stille, nur das Summen der Luft, alles schläft. An der Entde­ckung der Bass­käfer weiter­ge­ar­beitet, anstatt durch Schnee zu wandern, Schnee war nicht möglich, Flocken, die vom Janu­ar­sturm senk­recht gegen das Fenster eines Zimmers peit­schen, in dem ich gestern aufhörte gegen 5 Uhr in der Früh. Eigent­lich hatte ich vor, in dieser Nacht mit Schnee­schuhen an der Küste zu laufen, Benny Goodman im Ohr. Wie zum Teufel könnte es möglich werden, für ein paar Minuten nur, leib­haftig nach New York zurück in das Jahr 1938 zu gelangen, in ein Jahr, in dem ich nicht eine Sekunde exis­tierte? – stop

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