nicolas bouvier

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tan­go : 0.01 — War über einem Buch des Schweiz­er Schrift­stellers Nico­las Bou­vi­er eingeschlafen, hat­te in let­zter Sekunde noch einen Gedanken wahrgenom­men. Ich sagte zu mir mit leis­er wer­den­der Stimme im Kopf: Du musst ein­mal über­legen, ob es sin­nvoll ist, nach ein­er Meth­ode zu suchen, im Schlaf ein Buch lesen zu kön­nen. Ja, das wär eine inter­es­sante Geschichte. Man würde sich natür­lich an die erzäh­lende Wirk­lichkeit des Buch­es selb­st nicht erin­nern, das man ger­ade noch las oder hörte während man schlief, weil man das Buch nicht bewusst wahrnehmen kon­nte, und doch wäre man mit Her­rn Bou­vi­er nach Gal­way geflo­gen wegen eines Lochs im Sturm. Man wäre in ein­er Art und Weise nach Gal­way geflo­gen, dass man sich ein­mal später so gut an diesen Flug erin­nern kön­nte, als wäre man selb­st dort in Kil­ro­nan gewe­sen, eine Ahnung, Geräusche, Luft und Leute. — stop

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