schlafbild

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bamako : 22.15 – Inwie­fern würde sich die Welt der Bilder verwan­deln, wenn wir über die Möglich­keit verfügten, unsere Schlaf­träume zu foto­gra­fieren? Ich meine so zum Beispiel, während eines nächt­li­chen Spazier­ganges über einer Hoch­ebene flam­mender Ahorn­bäume die Anwei­sung zu geben: stop.aufnahme.jetzt. Schon am nächsten Morgen dann auf dem Küchen­tisch neben Kaffee­tasse, Melo­nen­scheibe, Morgen­zei­tung, jener Stoß im Traum gebannter Momente, glühende Balda­chine, sagen wir, über schnee­weißen Wolken, Elefanten der Tiefsee, feder­leicht im Spiel vor Neufund­land, Louisiana’s schil­lernde Küste. Wie man sich neuer­dings zur Ruhe legt lange vor der übli­chen Zeit, im Sammel­fieber blit­zende Augen. Wo und womit wäre nun in der Verwirk­li­chung der Idee des Traum­bild­ap­pa­rates anzu­fangen?
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