tibet

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alpha : 8.02 UTC – In einem feinen Gespräch über das Schreiben tauchte plötz­lich Dürren­matt auf, seine Geschichte vom Winter­krieg in Tibet, dort ein einar­miger Söldner, der in einem Tunnel­sytem im Roll­stuhl sitzend entlang feuchter Wände vor- und rück­wärts fährt. Er ritzt einen Text­faden von mehreren Kilo­me­tern Länge in die Fels­wand eines Berg­mas­sives. Ich erzählte von dieser Geschichte, wenige Stunden später war ich mir nicht sicher, ob meine Erin­ne­rung präzise gewesen war. Sofort suchte ich nach dem Buch in meiner Biblio­thek, dann erin­nerte ich mich, das Buch verliehen zu haben, aber nicht an wen. Wenn ich versuche, mich zu erin­nern, gehe ich gern auf und ab. Ich gehe solange, bis ich ahne, dass ich mich nicht erin­nern werde. Kurz darauf sitze ich auf einem Stuhl und plane an etwas anderes zu denken. Es regnet, ein Gewitter, oder es regnet nicht. – stop

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