upper new york bay : elefanten

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nord­pol : 11.10 — Im Traum fol­gte mir ein Mann stun­den­lang als wäre er mein eigen­er Schat­ten. Dieser Schat­ten führte drei junge Ele­fan­ten hin­ter sich her, dampfende Geschöpfe, die ohne Pause hupten. Das wäre für sich genom­men eine noch eher heit­ere Geschichte gewe­sen, wenn der Dampf der Ele­fan­ten nicht bedeutet haben würde, dass es sich um gebratene Ele­fan­ten­tiere han­delte, gekocht bis auf die Knochen. Teile ihrer Bäuche waren bere­its ver­loren gegan­gen, auch von ihren Ohren waren kaum nen­nenswerte Reste übrig gewe­sen. Ich dachte mir noch, dass sie vielle­icht hupten, weil sie unter Schmerzen lit­ten, da hat­te ich bere­its einen Löf­fel in der Hand. – stop. Während ein­er Fahrt mit der Stat­en Island Fähre eine Frau, die mit sehr hoher Geschwindigkeit Pla­ton auf einem iPad las. Das wirk­te genau so, als würde sie den Text mit ihren Augen fotografieren. Nach wie vor auf der Suche nach einem Wort, das den Moment beschreiben kön­nte, in dem Regen auf die Ober­fläche des Meeres trifft, nach einem Geräuschwort für das Ver­schwinden. — stop
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