vom tattermandl

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ulysses : 0.12 – Ich stellte mir, aus gutem Grund, einen Feuer­sa­la­mander vor, der über zwei Köpfe verfügt. Inwie­fern, fragte ich mich, würde sich seine beson­dere anato­mi­sche Gestalt auf die Art und Weise seiner Fort­be­we­gung auswirken? Wäre der Feuer­sa­la­mander noch in der Lage, sich fort­zu­be­wegen, wie es für Feuer­sa­la­mander leicht schau­kelnd üblich ist, oder würde sich das kleine Tier etwa im Kreise drehen, viel­leicht deshalb, weil der linke seiner Köpfe, sein Haupt­kopf, etwas schwerer wiegt als sein rechter Kopf, der über­haupt nur deshalb exis­tiert, weil ein früherer Sala­man­der­körper von einem Strah­len­teil­chen getroffen wurde, weswegen sich sein Zell­text verän­derte, weswegen für einen späteren, unseren illu­mi­nierten Sala­mander bereits im Larven­sta­dium ein zweiter Kopf vorge­schrieben war. Ich könnte viel­leicht sagen, dass der zweite Kopf des Sala­man­ders mit dem Eintreffen des strah­lenden Teil­chens zu einem Zeit­punkt, da er selbst noch gar nicht exis­tierte, unver­meidbar wurde. Vier Augen nun, von welchen zwei unmit­telbar in der Lage sind, sich zu betrachten, weil sie sich gegen­über­liegen, weil sie je seit­wärts, eben nicht gera­deaus, in die Welt hinaus schauen. Ich erin­nere mich an eine Foto­grafie, auf der ich selbst zu sehen bin, wie ich schlafe. – stop

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