von rechenkernen

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lima : 18.12 UTC — Apfelk­ern. Man­delk­ern. Rechenkern. — Ich stellte mir vor, wie ich mit fein­sten Werkzeu­gen einen Kirschk­ern öffne, wie ich in der Kirschk­ern­höh­le ein gefal­tetes Blatt Papi­er ablege, auf dem mit kle­in­sten Schriftze­ichen ein Gedicht verze­ich­net wurde. Wie ich nun den Kern ver­schliesse, wie ich ihn zurück­lege in seine Frucht, wie ich jet­zt zufrieden und glück­lich bin. — Oder die Vorstel­lung der Rechenkerne eines Prozes­sors. Wie ein oder zwei Roma­nen­twürfe möglicher­weise heim­lich in ihren Reg­is­ter­w­erken ver­steckt sein kön­nten, kuriose Idee. Das habe ich mir aus­gedacht, weil ich gestern Abend hörte, dass Rechenkerne für math­e­ma­tisch-logis­che Sprachein­drücke zu jed­er Zeit empfänglich sind. Darüber sollte unbe­d­ingt weit­er nachgedacht wer­den. — stop
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