wildlaborbiene

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alpha : 10.58 — Neh­men wir ein­mal an, eine Unter­su­chungs­ma­schi­ne von der Grö­ße einer Wild­bie­ne exis­tier­te, ein wan­dern­des Labor, wel­ches sich aus eige­ner Kraft inner­halb oder über Kör­per olym­pi­scher Ath­le­ten bewe­gen wür­de, wäre das nicht eine beru­hi­gen­de, ja begeis­tern­de Vor­stel­lung, da eine fei­ne Boh­rung in Mus­kel­tie­fe, dort eine Mes­sung elek­tri­scher Salz­was­ser­strö­me, stünd­lich eine Blut­pro­be, die im Son­den­kör­per sogleich aus­ge­wer­tet sein wür­de, jede erdenk­li­che Sub­stanz, die der nicht­na­tür­li­chen Leis­tungs­stei­ge­rung dien­te, wür­de unver­züg­lich ent­deckt und per Funk­si­gnal gemel­det sein. — stop

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  1. Sie machen da ein Faß auf! Wenn es das ein­mal geben soll­te, dann wird es das für Sie, für mich, für alle geben. Eine sol­che Bie­ne zu ver­wei­gern, wird dann weni­ger als ein Akt der Rebel­li­on gegen die Gesell­schaft denn als Akt gegen sich selbst gewer­tet wer­den. Die Kas­sen aber wer­den eine voll­stän­di­ge Ver­sor­gung der Bevöl­ke­rung zu beför­dern wis­sen. Und wehe dem, der dann noch ein Glas Wein trinkt, von einer Ziga­ret­te zu schwei­gen.

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    • Oh ja, das könn­te sehr unheim­lich wer­den, ein unheim­li­ches Fass, schon jetzt sehr schön unheim­lich.

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