am telefon

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echo : 16.12 UTC — In Traum erzählte mir eine sehr alte Frau am Tele­fon, ich dürfe, sollte ich ein­mal zu Besuch kom­men, ihr wed­er Fotografien noch Fil­mauf­nah­men zeigen, die ich vielle­icht ent­deckt und auf­be­wahrt haben kön­nte. Sie sagte, dass sie sich vor Fotografien fürchte, sie habe immer sofort alles im Blick, sie könne nicht ein­fach nur eine kleine Por­tion betra­cht­en, einen Auss­chnitt eines Ortes, vor dem sie sich fürchte, es wäre immer alles sofort gegen­wär­tig, die Absicht des Bildes oder ein Zufall. Ich erin­nere mich in diesem nächtlichen Gespräch ver­sichert zu haben, ihr niemals eine Fotografie von dort zu zeigen. Aber ich gab nicht sofort auf. Ich bemerk­te, dass es immer­hin möglich wäre, Fotografien in kleinere Teile zu zer­legen, ich kön­nte diese Teile num­merieren und mit ihr gemein­sam auf einem Tisch Teil­bild für Teil­bild sehr langsam ergänzen, sie kön­nte sich in diesem Falle also an ein langsam entste­hen­des Bild zunächst gewöh­nen, indessen ich ihr erzählen würde, was auf den Teil­bildern bere­its von der Absicht oder einem Zufall zu sehen ist. Als ich meine Rede unter­brach, blieb es still da drüben jen­seits meines Tele­fon­hör­ers, der selb­st als ein voll­ständi­ges Tele­fon beze­ich­net wer­den kön­nte. Dann wachte ich auf, es war Son­ntag. — stop

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