amsterdam

9

himalaya : 15.16 UTC — Ein­mal erwartete ich in einem Café an der Cen­tral­sta­tion die Ankun­ft eines Zuges aus Ams­ter­dam. Um die Zeit zu vertreiben, suchte ich in den Archiv­en mein­er Schreib­mas­chine nach einem Bild, an das ich mich aus irgen­deinem Grund erin­nert hat­te. Ich wusste noch, dass dieses erin­nerte Bild im eigentlichen Sinne kein Bild ist, unbe­weglich, son­dern eine Gruppe von Fotografien, die in vorbes­timmter Rei­hen­folge rhyth­misch zur Auf­führung kom­men. Es han­delt sich in etwa um eine Serie gefan­gener Bilder, die einen oder vier Män­ner zeigen, der oder die sich in akro­batis­ch­er Weise durch vier Zim­mer eines Haus­es bewe­gen. Kurz nach­dem ich das ani­mierte Bild gefun­den hat­te, schaute mir ein Mäd­chen von vielle­icht sechs Jahren neugierig über die Schul­ter. Sie sagte: Das ist aber lustig! — Find­est Du, fragte ich zurück. Das ist doch aber sehr anstren­gend, was die Män­ner da tun! — Das Mäd­chen schaute mich an und ver­drehte die Augen: Die Män­ner sind ja nicht echt! — stop


ping

ping

Kommentar verfassen

ping
Top