blitzkäfer

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marimba : 6.42 – Man erzählt, Blitz­käfer in freier Wild­bahn seien selten geworden. Einer der letzten auf dem euro­päi­schen Fest­land wohnenden Käfer dieser Gattung soll am vergan­genen Wochen­ende nahe Straß­burg entdeckt und gefangen genommen worden sein. Das Tier wurde kurz vor seiner drohenden Entla­dung in einen bota­ni­schen Sammler mittels eines isolie­renden Käfigs von Porzellan arre­tiert und befindet sich derzeit im zoolo­gi­schen Garten zu Oslo. Nun sollte man wissen, Biltz­käfer sind gefähr­liche Personen, obgleich sie zunächst eher harmlos erscheinen. Von einer hellen runden Panze­rung umgeben, verfügen sie über außer­or­dent­lich kurze kräf­tige Beine, über einen Kopf weiterhin, der an ihrem Körper kaum in Erschei­nung tritt, weil er sehr klein ist und auf dem volum­niösen Körper unmit­telbar aufsitzt, Wesen ohne Hals, die sich sehr langsam vorwärts, rück­wärts oder seit­wärts bewegen. Sobald man einen Blitz­käfer anzu­heben wünscht, wird man über­rascht seine Schwere bemerken, man kann ihn von Hand kaum von einem Unter­su­chungs­tisch bekommen, so schwer ist die Käfer­kreatur. An seinem höchsten Punkt, exakt seinen Beinen gegen­über, erhebt sich ein Stachel, der sich gegen den Himmel richtet. Von dort kommen Blitze an oder gehen von dort aus wieder in die Luft. Blitz­käfer summen. Das ist ein Geräusch, welches höchste Gefahr signa­li­siert für Leib und Leben. – stop

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