ein regenschirm

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marim­ba : 22.03 UTC – Vor ein­er Woche erzählte mir Jose, er trage schw­er an dem gläser­nen Auge, das er rechts neben sein­er Nase in seine Augen­höh­le einge­set­zt bekom­men habe. Es sei nicht das Gewicht selb­st, son­dern vielmehr die Erfahrung eines Unfalls, eines Stolperns, die ihm sein Auge gekostet habe. Auf der Treppe sei er ein­er­seits gestürzt, ander­seits unglück­lichst kol­li­diert mit seinem Regen­schirm in der Hand. Er habe in den Minuten nach jen­em entschei­den­den Ereig­nis kaum einen Schmerz ver­spürt. Er glaube, der Schmerz sei so groß gewe­sen, dass sein Geist ihn aus sofort dem Bewusst­sein ges­per­rt haben muss. Er höre noch immer den Schrei sein­er Frau, als sie ihn sah. Nun ist das so, erzählte Jose, da springst Du ein Leben lang in der Welt herum und denkst nicht eine Sekunde daran, dass Du ein Auge ver­lieren kön­ntest. Und jet­zt wiege das Gewicht seines gläser­nen Auges deshalb so schw­er, weil er sich vor einem zweit­en gläser­nen Auge fürchte, er würde in diesem Falle über kein weit­eres Auge ver­fü­gen, es wäre dann dunkel, und er wisse doch aus eigen­er Erfahrung präzise, dieser ver­dammte Regen­schirm, erzählte Jose. — stop
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