hemingway

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7.05 — Unter einem Ahorn­baum eine Hütte. Räume, so niedrig, dass ich mich, als ich ein­treten will, bück­en muss. Ein Tisch, auf dem ein Glas Milch ste­ht, das dampft. Eine Katze schläft auf dem Tisch neben ein­er Gruppe scharf ange­spitzter Bleis­tifte von gelbem Holz. Ernest Hem­ing­way, kaum höher als 150 cm, betritt den Raum. Er set­zt sich an den Tisch und begin­nt mit einem der Bleis­tifte in die Luft zu schreiben: Das merk­würdi­ge Leucht­en, das die Sonne, jet­zt da sie höher ste­ht, im Wass­er her­vor­ruft, und auch die For­men der Wolken über dem Fes­t­land bedeuten gutes Wet­ter. Aber der Vogel ist jet­zt nahezu außer Sicht und nichts zeigt sich auf der Ober­fläche des Wassers außer eini­gen Stellen von gelbem, son­nenge­ble­icht­en Saragos­sa­tang und die vio­lette, fest­ge­formte, schillernde, galler­tar­tige Blase ein­er Por­tugiesis­chen Galeere, die dicht neben den Boot treibt. Sie legt sich auf die Seite und richtete sich dann auf. Sie treibt munter wie eine Luft­blase dahin mit ihren lan­gen, tödlichen, vio­let­ten Nes­selfä­den, die beina­he einen Meter hin­ter ihr im Wass­er nach­schlep­pen. - Leichter Regen.

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