herzschlag

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2.18 — Von Zeit zu Zeit, wenn ich in einem botanis­chen Garten sitze beispiel­sweise, wenn ich mir wün­sche, eine der chi­ne­sis­chen Nachti­gallen möge von den Bäu­men herun­terkom­men und sich zu mir set­zen, halte ich die Luft so gründlich an, dass ich zu ein­er laut­losen Erschei­n­ung werde unter scheuen Vögeln. – Stun­den des Arbeit­ens, des Wartens. — Das kaum noch wahrnehm­bare Brausen ein­er Stadt jen­seits der Bäume, jen­seits der Mauern. – Tropfend­es Wass­er. — Meine Hände, die die Tas­tatur der Notier­mas­chine so behut­sam berühren, als wür­den sie Ameisen­rück­en beschriften. — Weit nach Mit­ter­nacht. Es ist so still, dass ich glaube, von fern meinen Herz­schlag zu hören. — stop

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