mandelbrot

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3.38 — Seit eini­gen Tagen bere­its werde ich nachts gegen 1 Uhr müde. Nicht ein­fach müde in ein­er Weise, dass ich noch sagen kön­nte – Jet­zt bist Du also müde, soll­test einen schö­nen starken Kaf­fee trinken oder etwas schwarzen Tee mit Honig. Nein, das ist eine Müdigkeit, die aus dem Hin­ter­halt kommt, als Über­fall oder so etwas. Vorhin erst habe ich meinen Kopf auf die Schreibtis­ch­plat­te gelegt, um meine Springspinne, die ger­ade aus ihrer Höh­le gekom­men war, aus der Per­spek­tive ein­er weit­eren Spinne betra­cht­en zu kön­nen. Das war ein Fehler gewe­sen. Es ist jet­zt bere­its 3 Uhr 30 und ich habe noch nicht eine der drei sehr kurzen Kurzgeschicht­en gele­sen, die ich mir zur Übung Nacht für Nacht verord­net habe. Werde nun vor­sichtig in die Küche gehen. Dann etwas Carv­er lesen und vielle­icht, wenn ich nicht wieder eingeschlafen sein werde, über das schöne Wort Man­del­brot­menge nach­denken, über die Tem­per­a­turen des atlantis­chen Ozeans vor Neu­fund­land, über schneeweisse Wale und andere wun­der­bare Dinge. — stop

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